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Sandra Åslund – Autorin zwischen Frankreich, Schweden und der ‚Theaterwelt

Ich bin am Niederrhein nahe der holländischen Grenze in ländlichem Umfeld aufgewachsen. Nach dem Abitur zog ich nach Köln und begann ein Lehramtsstudium mit meine Lieblingsfächern Deutsch, Französisch und Musik. Obwohl mir das Studium gefiel, merkte ich schnell, dass ich mich nicht als Lehrerin in der Schule sah. Die kreative Welt rief mich. Ich zog die Reißleine, verließ die Uni und ließ mich stattdessen zur Maskenbildnerin an der Oper Köln ausbilden. Rund zwanzig Jahre arbeitete ich an unterschiedlichen Theatern und Opernhäusern in ganz Deutschland.

Geschrieben habe ich die ganze Zeit über nebenbei, und unter meinem Mädchennamen „Sandra Maus“ veröffentlichte ich diverse Kurzgeschichten und Erzählungen in Anthologien sowie mein erstes „eigenes“ Buch, den Erzählband „Vielleicht war es nur der Wind“. 

Von 2007 bis 2011 moderierte und gestaltete ich das Kleinkunstformat LiteraturLounge mit Programmen über Leben und Werk von KünstlerInnen wie Edith Piaf, Marlene Dietrich und Jacques Brel. In dieser Zeit entwickelte ich mein Konzept der Eventlesungen, in denen ich Texte mit Musik und Bildmaterial bzw. kurzen Videos anreichere. 

Parallel zu meiner Arbeit am Theater habe ich ein Fernstudium in Kreativem Schreiben absolviert.

2016 erschien mit „Mord in der Provence“ der erste meiner inzwischen acht Kriminalromane im Ullstein Verlag. Da ich schon seit langem sehr gern sehr viel Zeit in Frankreich verbracht habe, spielen dort zwei meiner Krimireihen: nämlich in der Provence (Hannah-Richter-Reihe) und an der südfranzösischen Atlantikküste (Claire-Molinet-Reihe)

Ich bin Mitglied im Syndikat sowie bei den Mörderischen Schwestern.

Statt – wie ich eigentlich vorhatte – nach Frankreich auszuwandern, habe ich mich in einen Schweden verliebt und bin mit ihm und unserer gemeinsamen Tochter im März 2020 von Berlin nach Südschweden aufs Land gezogen. Hier lebe ich nun, ein bisschen wie „Petterson und Findus“, in einem typischen roten Holzhaus, mit Katzen, Hühnern und großem Garten, umgeben von den Wäldern Smålands.

So kam es, dass ich meine dritte Krimireihe (Maya-Topelius-Reihe) in Schweden ansiedelte.

Generell mag ich es, in meine Geschichten „Herzensthemen“ zu verweben, wie das Thema „Inhaltsstoffe in Kosmetika“ (Verhängnisvolle Provence), „Pestizide im Weinbau“ (Mord in Bordeaux) oder den Umgang der Schweden mit ihren Wäldern („Im Herzen so kalt).

Aktuell arbeite ich an einem neuen Stoff, über den ich noch nichts verraten darf. Mehr erfährst Du bald …

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